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Suchbegriff: Inflation und monetäre Auswirkungen

Der DAX erreichte mit über 25.500 Punkten ein neues Rekordhoch, zeigte jedoch eine erhöhte Volatilität, während die Wall Street trotz positiver US-Inflationsdaten Anzeichen von Ermüdung zeigte. Die Berichtssaison begann mit den Ergebnissen von JPMorgan, und angesichts politischer Spannungen kamen Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbanken auf. Die Weltbank hob ihre globale Wachstumsprognose an, doch die Märkte werden angesichts der überkauften Bedingungen und potenzieller negativer Überraschungen zunehmend vorsichtiger.
Der deutsche Discounter ALDI plant im Rahmen eines 9-Milliarden-Dollar-Expansionsplans die Eröffnung von 180 neuen Filialen in den USA bis 2026. Dabei profitiert das Unternehmen von den Zollpolitiken der Trump-Ära, die die Inflation angeheizt und die Verbraucher preisbewusster gemacht haben. Das Unternehmen strebt bis 2028 eine Gesamtzahl von 3.200 Filialen in den USA an und expandiert in neue Bundesstaaten, während es gleichzeitig seine Logistik- und Lieferdienste verbessert und so von den für Discounter günstigen wirtschaftlichen Bedingungen profitiert.
Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli erzielte 2025 ein Umsatzwachstum von 8,2 % auf 5,92 Mrd. CHF, wobei das organische Wachstum trotz negativer Währungseffekte 12,4 % erreichte. Das Wachstum wurde durch aggressive Preiserhöhungen von 19 % getrieben, um die hohen Kakaokosten auszugleichen, obwohl die Verkaufsmengen zurückgingen. Europa zeigte mit einem organischen Wachstum von 15,3 % die stärkste Performance, während Nordamerika trotz Herausforderungen um 8,9 % wuchs. Das Unternehmen erwartet eine Margenverbesserung und hält an seinen mittelfristigen Wachstumszielen von 6 bis 8 % pro Jahr fest.
Die US-Inflationsdaten für Dezember werden mit Spannung erwartet, da sie nach den durch den Regierungsstillstand verzerrten Daten für November zuverlässigere Zahlen liefern werden. Ökonomen erwarten ein Wachstum des Verbraucherpreisindexes von 2,7 % gegenüber dem Vorjahr, wobei es zu Marktvolatilität kommen könnte, je nachdem, ob die Daten den Erwartungen entsprechen, sie übertreffen oder hinter ihnen zurückbleiben. Die großen Banken geben unterschiedliche Prognosen ab, wobei die meisten davon ausgehen, dass die Daten eine moderate Inflation zeigen werden, die die Entscheidungen der Fed und die Marktbewegungen beeinflussen könnte.
Die US-Inflationsdaten (VPI) für Dezember dürften zuverlässigere Zahlen liefern, nachdem die Zahlen für November aufgrund des Regierungsstillstands verzerrt waren. Ökonomen rechnen mit einem Anstieg von 2,7 % gegenüber dem Vorjahr und 0,3 % gegenüber dem Vormonat. Die Daten könnten die Rallye an der Wall Street beflügeln, wenn die Ergebnisse den Erwartungen entsprechen. JPMorgan prognostiziert einen möglichen Anstieg des S&P 500 um 0,6 %. Eine höher als erwartete Inflation könnte die Volatilität bei Aktien, Zinsen und dem Dollar erhöhen. Verschiedene Banken geben gemischte Prognosen ab, wobei einige aufgrund von Problemen mit dem Messzeitpunkt etwas stärkere Inflationszahlen erwarten.
Der Ökonom Sløk warnt davor, dass die massiven, durch KI getriebenen Investitionen und die Kreditaufnahme zu einem Anstieg der Zinssätze führen könnten, da Unternehmen mehr Schulden aufnehmen, um den Bau von Rechenzentren und KI-Infrastrukturprojekte zu finanzieren.
Der Schweizer Aktienmarkt gab nach, wobei der SMI um 0,46 % auf 13.365 Punkte fiel, belastet durch den Kursrückgang von Sika um 9,5 % nach enttäuschenden Umsatzzahlen. Nur Logitech und UBS konnten unter den SMI-Aktien ein Plus verzeichnen. Die US-Märkte zeigten trotz Rekordhochs eine gemischte Performance, wobei die Inflationsdaten mit 2,7 % wie erwartet ausfielen und die Erwartungen bestärkten, dass die Fed die Zinsen unverändert lassen wird. Der Artikel behandelt zahlreiche Aktualisierungen der Kursziele von Analysten für Schweizer Aktien und diskutiert geopolitische Spannungen, die sich auf die Ölpreise und Devisenmärkte auswirken.
Gemischte Entwicklung an den globalen Märkten: Der Schweizer SMI schloss aufgrund der Schwäche von Bauaktien wie Sika um 0,46 % niedriger, während der Dow Jones ein neues Rekordhoch erreichte. Die US-Inflationsdaten lagen mit 2,7 % im Rahmen der Erwartungen und bestärkten die Annahme, dass die Fed die Zinsen unverändert lassen wird. Apple erreichte eine Marktkapitalisierung von 4 Billionen US-Dollar, während Kreditkartenunternehmen unter dem Druck von Trumps vorgeschlagenen Zinsobergrenzen standen. Der Artikel behandelt Gewinnberichte, Währungsbewegungen und geopolitische Faktoren, die die Märkte beeinflussen.
JPMorgan hat seine bisherige Prognose revidiert und erwartet nun, dass die US-Notenbank im dritten Quartal 2026 den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt anheben wird, anstatt wie zuvor erwartet zu senken, da die Daten zum US-Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 % und soliden Lohnzuwächsen robust ausfallen. Die geldpolitische Debatte wird durch Spannungen zwischen der Trump-Regierung und der Fed-Führung erschwert, wobei Powell mit strafrechtlichen Konsequenzen wegen der Kosten für die Renovierung des Hauptsitzes droht. Unterdessen erwägt Trump Kandidaten wie Rick Rieder von BlackRock als Nachfolger für Powell, dessen Amtszeit im Mai endet.
Die USA erwägen die Aufhebung zusätzlicher Sanktionen gegen Venezuela, während Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, davor warnt, dass die Angriffe des ehemaligen Präsidenten Trump auf die Federal Reserve zu höherer Inflation und höheren Zinssätzen führen könnten, was die Spannungen zwischen politischer Rhetorik und wirtschaftlicher Stabilität deutlich macht.

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